Autoreifen günstig online kaufen

Winterreifen online kaufen

Seit Dezember 2010 ist es endlich soweit: In Deutschland gilt die Winterreifenpflicht. Damit sollen Verkehrsunfälle verhindert werden, die von mit Sommereifen bestückten Autos verursacht werden. Jedes Jahr kommt es aufs Neue zu Problemen auf den Straßen, wenn Autofahrer im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind und andere Verkehrsteilnehmer behindern oder einen Unfall verursachen. Nach einer zunächst schwammigen juristischen Lage hat sich der Gesetzgeber nun auf eine konkrete Winterreifenpflicht geeinigt. Die Änderung in der StVO wurde am 26.11.2010 beschlossen. Notwendig war die neue Regelung geworden, nachdem das Oberlandesgericht Oldenburg die alte Regelung nach "angemessener Bereifung" zu ungenau fand. Damals wurde in einem Präzendenzfall ein Mann freigesprochen, der mit Sommerreifen bei winterlichen Temperaturen in einen Laden geschlittert war. Der Gesetzgeber erkannte, dass hier also nachgesteuert werden muss. Der eigenen Sicherheit zuliebe aber auch wegen der Sicherheit seiner Mitmenschen sollte heute niemand mehr bei glatten und verschneiten Straßen ohne Winterreifen unterwegs sein. Im Ernstfall kann ein längerer Bremsweg über Leben und Tod entscheiden. Der Unterschied zwischen Sommerreifen und Winterreifen besteht im Wesentlichen in der Gummimischung - aber nicht nur. Sommerreifen verfügen über eine Mischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird. Winterreifen hingegen müssen auch bei extrem niedrigen Temperaturen elastisch bleiben. Im Gegensatz zu Sommerreifen verfügen sie über sogenannte Lamellen, die sich besser mit dem rutschigen Untergrund verbinden. Auch der Reifendruck spielt eine gewisse Rolle. Er ist jedoch von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden. Wie hoch der Reifendruck an Ihrem Auto sein muss, steht meistens in der Innenseite der Tür oder im Tankdeckel. Die Herstellerangaben bei Winterreifen zur maximalen Höchstgeschwindigkeit (Buchstaben M bis Y auf dem Reifen) sollte man in jedem Fall beachten, auch wenn man es mal im Winter mit trockenen und sauberen Straßenverhältnissen zu tun hat, die zum Rasen einladen. Eine permanenten Überschreitung dieser Höchstgeschwindigkeit bekommt nämlich dem Reifen nicht gut und gefährdet letzendlich die Sicherheit des Autofahrers.

Was für Reifen brauche ich und welche soll ich bestellen?

Wer nicht genau weiß, welche Reifen er braucht der schaut ganz einfach bei seinem aktuellen Reifen nach. Dort erfährt man die notwendigen Parameter der Reifengröße. Diese setzen sich zusammen aus der Reifenbreite in Millimentern, dem Querschnitt, dem Bauart-Code R für Radial, dem Felgendurchmesser, dem Lastindex und dem Speed-Index (Buchstaben von M bis y) Ein typischer Reifencode sieht demnach beispielsweise so aus:

205/60 R 16 92 H

reifengroesse

Welche Reifen sind erlaubt?

Erlaubt als Winterreifen sind alle Reifen mit einer sogenannten M&S-Kennzeichnung (Matsch und Schnee). Dies gilt also auch für Ganzjahres- bzw. Allwetterreifen. In vielen Fällen ist auch eine Schneeflocke auf den Reifen aufgedruckt. Für das Aufziehen der wintertauglichen Reifen gibt es kein fixes Datum, da es schließlich auch milde Monate geben kann. Der Gesetzgeber sieht vor, dass bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte, die Pflicht besteht, entsprechende Winterreifen aufzuziehen. Wer sich trotzdem grob an einer Richtlinie orientieren möchte, der sollte sich an die O bis O-Regel halten: Von Oktober bis Ostern einfach die Winterreifen aufgezogen lassen.

Welche Reifenmarke ist am besten?

Wie bei allen anderen Produkten gibt es natürlich auch bei Reifenherstellern große Unterschiede. Man hat die Wahl zwischen teuren Reifen mit guter Qualität oder weniger guten Reifen, die die Anforderungen gerade so erfüllen, dafür kann man hier etwas am Preis sparen. Dennoch ist die eigene Sicherheit das Letzte woran man im Grunde sparen sollte. Eine kleine Orientierung kann das Ergebnis aus dem Winterreifen-Test 2014 gelten, für alle die sich an dem Testergebnis orientieren wollen.

Für wen gilt die Winterreifenpflicht?

Die Winterreifepflicht gilt für PKW, Busse und Motorrad, in eingeschränkter Weise auch für LKW. So hat man entschieden, dass LKW die Winterreifen nur auf der Lastachse aufziehen müssen. Landmaschinen sind von der Regelung nicht betroffen, da sie meist ohnehin über ein tieferes Profil verfügen.

Wie lange kann ich den Reifen fahren?

Automobilclubs empfehlen, einen Reifen nicht länger als sechs Jahre zu fahren. Das hängt natürlich auch davon ab, wie viel man fährt. In der Regel wird das Gummi aber nach dieser Zeit spröde und es müssen neue Reifen aufgezogen werden. Anhand der auf dem Reifen audgedruckten Dot-Nummer kann man erkennen, wann der Reifen hergestellt wurde.

Die richtige Profiltiefe

Doch es kommt nicht nur auf die richtigen Reifen an, sondern auch auf die Profiltiefe. Der Gesetzgeber sieht hier eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern als Mindestmaß vor. Ist das Profil schon abgefahren, sollte man sich neue Reifen kaufen. Dabei ist von runderneuerten Reifen, wie man sie häufig im Baumarkt findet, dringendst abzuraten. Diese Reifen bestehen aus einem alten Korpus, auf den ein neues Profil aufgeklebt wurde. Daher besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko und außerdem wird man kaum eine seriöse Werkstatt finden, die einem diese runderneuerten Reifen aufzieht.

Wie hoch sind die Strafen?

Wer bei winterlichen Straßenzuständen (siehe oben) mit Sommerreifen unterwegs ist und erwischt wird, muss 40 Euro berappen. Behindert er aufgrund seiner falschen Bereifung auch noch andere Verkehrsteilnehmer, schlägt dies gar mit 80 Euro zu Buche.

Reifen sind online günstiger

Von allen Autobesitzern bestellen erst 5 Prozent ihre Reifen im Internet. Bis 2015 soll sich dieser Wert auf 12 Prozent erhöhen. Dabei verschenken sie bares Geld, denn beim Reifenkauf im Internet kann man zwischen 20 und 25 Prozent sparen! Viele Reifenhersteller können Ressourcen einsparen, die normalerweise für Personal und Miete ausgegeben werden, wenn die Reifen ausschließlich online vertrieben werden. Die Vorteile des Reifenkaufs im Internet auf einen Blick:

  Online-Kauf Stationärer Kauf
Zeit: Kein Ladenschluss. An 7 Tagen/Woche 24 Stunden Reifen kaufen. Reguläre Öffnungszeiten, kein Verkauf an Sonn- und Feiertagen.
Preis: Alle Produkte um 20 - 25 Prozent günstiger als im stationären Handel. In einigen Fällen weitere attraktive Rabatte, je nach Reifenshop. Bessere Vergleichsmöglichkeit verschiedener Anbieter. Oftmals teurer Reifenkauf, da das Ladengeschäft zusätzliche Kosten (Personalkosten, Miete) verursacht. Preisvergleich nur durch einen Extra-Aufwand möglich.
Bequemlichkeit: Einfach im warmen zu Hause sitzen und per Mausklick vergleichen und einkaufen. Anfahrt, Wartezeit, Gedränge und Parkplatzsuche müssen mit einkalkuliert werden.
Auswahl: Riesige Auswahl an verschiedenen Reifenmarken und anderem Auto-Zubehör. Oftmals Rabatt-Möglichkeiten bei Kauf im Bundle. Meist ist die Auswahl im Ladengeschäft begrenzt.
Lieferung/Montage: Geliefert wird in der Regel bequem nach Hause, eine beliebige andere Adresse oder einen Montagepartner. Die Montage erfolgt in der Regel in der Regel in der Werkstatt, in der der Reifen gekauft wurde. Daher ist man an den Werkstattpreis gebunden.

Der Reifenkauf im Internet birgt also tatsächlich einige Vorteile gegenüber dem Kauf im Ladengeschäft. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Online-Shop zertifiziert ist und nicht zu den schwarzen Schafen gehört. Alle hier vorgestellten Online-Reifenhändler sind seriöse und zuverlässige Reifenlieferanten. Vorsicht bei anderen Shops, die ausschließlich eine Zahlung per Vorkasse fordern.

Winterreifen online kaufen

Wer sich seine Winterreifen oder Sommerreifen online bestellen möchte, der kann dies über diverse Reifenanbieter im Internet tun. Wir haben die besten Reifen-Shops im Internet:

angesehen und miteinander verglichen. Auf der Seite Shopvergleich sehen Sie noch einmal alle Anbieter in einer Übersicht.

Gute Fahrt!

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